7,87 kg
4999 Euro
Parapera Anemos²: Allroad-Race-Rad im Test – Kauftipp
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Parapera Anemos²: Allroad-Race-Rad im Test – Kauftipp
Parapera Anemos² im Test: Kauftipp
Parapera gehört, wie auch Falkenjagd zur oberbayerischen Fahrrad-Manufaktur 1bike4life. Bei der Konzeption der Parapera-Modelle stehen stets ein niedriges Gewicht und eine hohe Agilität im Fokus der Entwickler. Das Anemos² ist das Carbon-Allroad-Rad im Portfolio des Herstellers.
Das Testmodell in der Rahmengröße L wiegt nur 7,87 Kilogramm – vorderes Testdrittel in diesem Vergleich. Die Beschleunigungseigenschaften bergauf sind demnach top. Auch die Agilität ist, bedingt durch die 415-Millimeter-Kettenstreben, das kurze Steuerrohr und das schmale, steife Carbon-Cockpit, auf einem sehr hohen Niveau. Gleichzeitig ist die Laufruhe aufgrund des eher flachen Lenkwinkels recht stark ausgeprägt. Dieser Kompromiss ist den Entwicklern sehr gut gelungen.
Sitzposition
Die Sitzposition fällt sportiv und tief, durch das verhältnismäßig kurze Oberrohr aber nicht zu gestreckt und somit noch recht langstreckentauglich aus. Im Vergleich zu seinen beiden Vorgänger-Modellen, dem Anemos und dem Masterpiece, ist das Anemos² eine komplette Neuentwicklung.
Laut dem Hersteller ist es als ein „Race Adventure Bike“ konzipiert. Mehrere Montagepunkte am Rahmen und an der Gabel machen das Parapera voll bikepacking-tauglich. Es soll neben einem geringen Gewicht auch aerodynamische Vorteile bieten und gleichzeitig im ruppigen Geländeeinsatz performen.
Reifen und Laufräder
Im Testverlauf überzeugten hier vor allem die 45 Millimeter breiten Schwalbe-G-One-R-Gravel-Reifen. Diese punkteten mit einem recht geringen Rollwiderstand, viel Grip auf Schotter und einem guten Pannenschutz. Tubeless und mit einem geringen Luftdruck gefahren, erhöhen sie den generell recht hohen Fahrkomfort des Parapera deutlich.
Die Pneus sind auf 1595 Gramm schweren Fulcrum-Soniq-Carbon-Laufrädern montiert, die sich im Testverlauf als sehr seitensteif und robust erwiesen.
Gruppe und Bremsen
Die elektronische Campagnolo-Super-Record-Wireless-Gruppe überzeugte im Testverlauf durch ihre Schaltperformance und die Ergonomie der Brems-Schalthebel. Mit 45/29 vorne und einer 10-29-Kassette ist die Übersetzung recht ausgewogen gewählt.
Die hohe absolute Bremspower, die feine Dosierbarkeit und Schleiffreiheit der Campagnolo-Scheibenbremsen mit den beiden 160-Millimeter-Discs überzeugten voll.
Die verbauten 170er Kurbeln erleichterten im Testverlauf das Fahren mit höheren Trittfrequenzen spürbar.
Detailaufnahmen des Parapera Anemos²
Parapera Anemos² im Test: Fazit
Das Parapera Anemos² ist ein Allroad-Race-Modell ohne klare Schwächen. Es ist leicht, agil, laufruhig, aerodynamisch – und dennoch voll langstrecken- und bikepacking-tauglich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist extrem attraktiv.

Parapera Anemos² im Test: Geometrie und Bewertung
Sie haben Interesse am Parapera Anemos²? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
Parapera Anemos²: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 4999 Euro |
| Gewicht | 7,87 Kilogramm |
| Zul. Gewicht | 145 Kilogramm |
| Rahmen | Carbon |
| Größe | XS; S; M; L; XL |
| Gabel | Carbon |
| Bremsen | Campagnolo SR (160/160 mm) |
| Schaltgruppe | Campagnolo Super Record WL |
| Übersetzung | Vorne: 45/29 | Hinten: 10-29 |
| Laufräder | Fulcrum Soniq; 42-47 mm |
| Reifen | Schwalbe G-One R; 45 mm |
| Vorbau | Parapera Carbon; 100 mm |
| Lenker | Parapera Carbon; 370 mm |
| Stütze | Parapera Carbon |
| Sattel | Selle Italia SLR Carbon 3D |


