Stevens Arcalis, Test, Kaufberatung
Bewertung
9 / 10
Gewicht
7,1 kg
Preis
10.945 Euro
Rennrad-Test

Stevens Arcalis: Aero-Rennrad im Test

Stevens Arcalis: Aero-Rennrad im Test

Stevens Arcalis im Test

Das Stevens Arcalis ist ein aerodynamisch optimiertes Race-Rennrad mit hoher Agilität und ausgeprägter Laufruhe. Der Test.
BEWERTUNG
9 / 10
GEWICHT
7,1 kg
PREIS
10.945 Euro
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Das Stevens Arcalis fällt bereits akustisch auf: Kein anderes Modell in diesem Vergleichstest hat einen auch nur annähernd ähnlich lauten Freilauf.

Doch die Scope-Artech-6-Laufräder bieten auch optisch viel. Die 65 Millimeter hohen Felgen weisen eine spezielle 3D-gedruckte „Fischschuppen“-Struktur auf, die sich positiv auf die Aerodynamik auswirken soll. Im Testverlauf überzeugten die Laufräder mit einer hohen Seitensteifigkeit und einer überraschend geringen Seitenwindanfälligkeit. Zudem sind sie mit ihrem Gewicht von 1244 Gramm sehr leicht.

Gewicht und Fahrverhalten

Mit einem Gesamtgewicht von 7,1 Kilogramm in der Rahmengröße 56 ist das Stevens das drittleichteste Modell innerhalb dieses Testfelds.

Die Beschleunigungseigenschaften und die Agilität bergauf gehören daher zu den Stärken des Arcalis. Bergab bietet das Stevens zudem eine sehr hohe Laufruhe. Auch bei hohen Geschwindigkeiten neigt das Arcalis nie zur Nervosität.

Die Sitzposition auf dem Stevens fällt recht tief und gestreckt aus. Der Stack-to-Reach-Wert beträgt 1,38.

Noch einmal deutlich verstärkt wird diese gestreckte Sitzposition durch die stark nach hinten gekröpfte Sattelstütze. Über den Konfigurator auf der Stevens-Website kann jedoch auch eine Sattelstütze ohne Versatz gewählt werden.

Generell kann die Ausstattung des Arcalis, ebenso wie die vieler anderer Stevens-Modelle, den individuellen Wünschen entsprechend festgelegt werden.

Gruppe und Bremsen

Unser Testmodell ist mit einer Shimano-Dura-Ace-Di2-Gruppe ausgestattet. Diese ist mit 52/36 vorne und einer 11-30-Kassette hinten recht sportiv übersetzt.

Die Shimano-Scheibenbremsen in der Konfiguration 160er vorne und 140-Millimeter-Disc hinten punkteten im Testverlauf mit ihrer unter allen Bedingungen stets feinen Dosierbarkeit.

Reifen und Cockpit

Die 28 Millimeter breiten Continental-Grand-Prix-5000-S-TR-Reifen überzeugten auch in diesem Test mit ihrem geringen Rollwiderstand, ihrem guten Pannenschutz und ihrem Grip in den Kurven. Tubeless und mit einem geringen Luftdruck gefahren, können die Pneus den Fahrkomfort des Arcalis deutlich erhöhen.

Generell gehört der Parameter Dämpfungskomfort jedoch nicht zu den ganz großen Stärken des Stevens. Vibrationen und Bodenunebenheiten werden teils recht ungefiltert an den Fahrer weitergegeben.

Extra-Pluspunkte vergaben unsere Tester jedoch für die Ergonomie des steifen Vision-Metron-5D-Evo-Cockpits.

Detailaufnahmen des Stevens Arcalis

Stevens Arcalis, Test, Kaufberatung

Die Scope-Artech-6-Laufräder sind mit 1244 Gramm sehr leicht

Das steife Vision-Metron-5D-Evo-Cockpit überzeugte im Test mit seiner durchdachten Ergonomie

Stevens Arcalis im Test: Fazit

Das Stevens Arcalis punktet mit seinen aerodynamischen Race-Eigenschaften, seiner hohen Agilität und seiner ausgeprägten Laufruhe. Die Rahmensteifigkeit ist top. Die Testrad-Ausstattung ist durchdacht und sehr hochwertig gewählt.

Stevens Arcalis, Test, Kaufberatung

Stevens Arcalis im Test: Geometrie und Bewertung

Sie haben Interesse am Stevens Arcalis? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.

Stevens Arcalis: Technische Details, Teile und Geometrie

Preis 10.945 Euro
Gewicht 7,1 Kilogramm
Zul. Gewicht 115 Kilogramm
Rahmen Carbon
Größe 48; 51; 56*; 58; 61
Gabel Carbon
Bremsen Shimano Dura-Ace (160/140 mm)
Schaltgruppe Shimano Dura-Ace Di2
Übersetzung Vorne: 52/36 | Hinten: 11-30
Laufräder Scope Artech 6; 65 mm
Reifen Continental GP 5000 S TR; 28 mm
Vorbau Vision Metron 5D Evo; 110 mm
Lenker Vision Metron 5D Evo; 420 mm
Stütze Carbon Arcalis
Sattel Triton SL
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