7,1 kg
10.945 Euro
Stevens Arcalis: Aero-Rennrad im Test
in Test & Technik
Stevens Arcalis: Aero-Rennrad im Test
Stevens Arcalis im Test
Das Stevens Arcalis fällt bereits akustisch auf: Kein anderes Modell in diesem Vergleichstest hat einen auch nur annähernd ähnlich lauten Freilauf.
Doch die Scope-Artech-6-Laufräder bieten auch optisch viel. Die 65 Millimeter hohen Felgen weisen eine spezielle 3D-gedruckte „Fischschuppen“-Struktur auf, die sich positiv auf die Aerodynamik auswirken soll. Im Testverlauf überzeugten die Laufräder mit einer hohen Seitensteifigkeit und einer überraschend geringen Seitenwindanfälligkeit. Zudem sind sie mit ihrem Gewicht von 1244 Gramm sehr leicht.
Gewicht und Fahrverhalten
Mit einem Gesamtgewicht von 7,1 Kilogramm in der Rahmengröße 56 ist das Stevens das drittleichteste Modell innerhalb dieses Testfelds.
Die Beschleunigungseigenschaften und die Agilität bergauf gehören daher zu den Stärken des Arcalis. Bergab bietet das Stevens zudem eine sehr hohe Laufruhe. Auch bei hohen Geschwindigkeiten neigt das Arcalis nie zur Nervosität.
Die Sitzposition auf dem Stevens fällt recht tief und gestreckt aus. Der Stack-to-Reach-Wert beträgt 1,38.
Noch einmal deutlich verstärkt wird diese gestreckte Sitzposition durch die stark nach hinten gekröpfte Sattelstütze. Über den Konfigurator auf der Stevens-Website kann jedoch auch eine Sattelstütze ohne Versatz gewählt werden.
Generell kann die Ausstattung des Arcalis, ebenso wie die vieler anderer Stevens-Modelle, den individuellen Wünschen entsprechend festgelegt werden.
Gruppe und Bremsen
Unser Testmodell ist mit einer Shimano-Dura-Ace-Di2-Gruppe ausgestattet. Diese ist mit 52/36 vorne und einer 11-30-Kassette hinten recht sportiv übersetzt.
Die Shimano-Scheibenbremsen in der Konfiguration 160er vorne und 140-Millimeter-Disc hinten punkteten im Testverlauf mit ihrer unter allen Bedingungen stets feinen Dosierbarkeit.
Reifen und Cockpit
Die 28 Millimeter breiten Continental-Grand-Prix-5000-S-TR-Reifen überzeugten auch in diesem Test mit ihrem geringen Rollwiderstand, ihrem guten Pannenschutz und ihrem Grip in den Kurven. Tubeless und mit einem geringen Luftdruck gefahren, können die Pneus den Fahrkomfort des Arcalis deutlich erhöhen.
Generell gehört der Parameter Dämpfungskomfort jedoch nicht zu den ganz großen Stärken des Stevens. Vibrationen und Bodenunebenheiten werden teils recht ungefiltert an den Fahrer weitergegeben.
Extra-Pluspunkte vergaben unsere Tester jedoch für die Ergonomie des steifen Vision-Metron-5D-Evo-Cockpits.
Detailaufnahmen des Stevens Arcalis
Stevens Arcalis im Test: Fazit
Das Stevens Arcalis punktet mit seinen aerodynamischen Race-Eigenschaften, seiner hohen Agilität und seiner ausgeprägten Laufruhe. Die Rahmensteifigkeit ist top. Die Testrad-Ausstattung ist durchdacht und sehr hochwertig gewählt.

Stevens Arcalis im Test: Geometrie und Bewertung
Sie haben Interesse am Stevens Arcalis? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
Stevens Arcalis: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 10.945 Euro |
| Gewicht | 7,1 Kilogramm |
| Zul. Gewicht | 115 Kilogramm |
| Rahmen | Carbon |
| Größe | 48; 51; 56*; 58; 61 |
| Gabel | Carbon |
| Bremsen | Shimano Dura-Ace (160/140 mm) |
| Schaltgruppe | Shimano Dura-Ace Di2 |
| Übersetzung | Vorne: 52/36 | Hinten: 11-30 |
| Laufräder | Scope Artech 6; 65 mm |
| Reifen | Continental GP 5000 S TR; 28 mm |
| Vorbau | Vision Metron 5D Evo; 110 mm |
| Lenker | Vision Metron 5D Evo; 420 mm |
| Stütze | Carbon Arcalis |
| Sattel | Triton SL |


