9,35 kg
1999 Euro
Stevens Aspin Disc: Aluminium-Rennrad im Test
in Test & Technik
Stevens Aspin Disc: Aluminium-Rennrad im Test
Stevens Aspin Disc im Test
Das Aspin Disc ist das Allround-Einsteiger-Modell im Portfolio des Hamburger Herstellers Stevens. Dass das Aspin nicht auf einem Carbon-, sondern auf einem hochwertigen Aluminium-Rahmen basiert, fällt erst beim genaueren Hinsehen auf. Alle Schweißnähte am Steuerrohr, Oberrohr und Sitzrohr sind sehr fein verschliffen und nahezu unsichtbar. Erkennbar sind sie nur im Bereich des Tretlagers und am Hinterbau.
Der Rahmen punktet zudem mit einer sehr hohen Verwindungssteifigkeit. Die Leitungen und Züge verlaufen semi-integriert vom Lenker ausgehend unter dem FSA-SMR-Aluminium-Vorbau in das Steuerrohr. Die Optik des Stevens wirkt dadurch sehr „clean“.
Sitzposition und Fahrkomfort
Passend zur Allround-Ausrichtung des Aspin fällt die Sitzposition sportiv-ausgewogen aus. Durch den langen Reach des Lenkers und die stark nach hinten gekröpfte Sattelstütze sitzt man leicht gestreckt, durch das eher kurze Oberrohr jedoch noch voll langstreckentauglich auf dem Stevens. Generell gehört der Parameter Fahrkomfort zu den Stärken des Aspin. Der recht weite Radstand und der eher flache Lenkwinkel resultieren in einer sehr hohen Laufruhe.
Die stark gekröpfte Deda-Sattelstütze aus Carbon erhöht zudem spürbar die Dämpfungseigenschaften. Auch die Vollcarbon-Gabel trägt zu einer effektiven Vibrationsdämpfung bei. Die Agilität in engen Kurven gehört dagegen nicht zu den ganz großen Stärken des Stevens.
Mit 9,35 Kilogramm in der Rahmengröße 56 liegt das Aspin im vorderen Gewichts-Mittelfeld innerhalb dieses Vergleichs, womit der Parameter Beschleunigung bergauf nicht zu seinen größten Stärken gehört.
Laufräder und Reifen
Die verbauten DT-Swiss-P-1800-Spine-Aluminium-Laufräder erwiesen sich im Testverlauf als sehr robust, verwindungssteif. Sie sind mit dem Ratchet-Freilauf zudem recht wartungsarm. Ihr Gewicht: rund 1700 Gramm.
Die darauf montierten 28 Millimeter breiten Continental-Grand-Prix-Reifen boten im Testverlauf einen geringen Rollwiderstand, guten Pannenschutz und viel Grip in den Kurven.
Gruppe und Bremsen
Die mechanische Shimano-105-Gruppe ist mit 50/34 vorne und 11–34 hinten breit und bergtauglich übersetzt.
Die Bremsen mit den beiden 160-Millimeter-Discs überzeugten während des gesamten Testverlaufs mit ihrer hohen absoluten Bremspower und einer feinen Dosierbarkeit. Mit der Ergonomie des Oxygen-Triton-Sattels kamen nicht alle Tester optimal zurecht.
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Detailaufnahmen
Stevens Aspin Disc im Test: Fazit
Das Stevens Aspin Disc überzeugt als sportiver Allrounder unter anderem mit seiner hohen Laufruhe und dem ausgeprägten Fahrkomfort. Der Rahmen aus Aluminium ist hochwertig verarbeitet und zudem sehr verwindungssteif.

Stevens Aspin Disc im Test: Geometrie und Bewertung
Sie haben Interesse am Stevens Aspin Disc? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
Stevens Aspin Disc: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 1999 Euro |
| Gewicht | 9,35 kg |
| Zul. Gewicht | 115 kg |
| Rahmen | Aluminium |
| Größe | 48, 51, 54, 56*, 58, 61, 64 |
| Gabel | Carbon |
| Bremsen | Shimano 105 (160/160 mm) |
| Schaltgruppe | Shimano 105 |
| Übersetzung | Vorne: 50-34 | Hinten: 11-34 |
| Laufräder | DT Swiss P 1800 Spline; 23 mm |
| Reifen | Continental Grand Prix SL; 28 mm |
| Vorbau | FSA SMR Alu; 100 mm |
| Lenker | Scorpo Aero Alu; 420 mm |
| Stütze | Deda RS Carbon |
| Sattel | Oxygen Triton |


