8,47 kg
4799 Euro
Stevens Camino RS Pro Di2: Gravelbike im Test – Allround-Tipp
in Gravel
Stevens Camino RS Pro Di2: Gravelbike im Test – Allround-Tipp
Stevens Camino RS Pro Di2 im Test: Allround-Tipp
Stevens aus Hamburg erweitert seine Camino-Gravel-Serie um eine eigenständige und sportivere „RS Pro“-Variante. Vom Aero-Rennrad-Modell Arcalis übernimmt das RS Pro die Kammtail-Rohrprofile und das taillierte Steuerrohr, vom Endurance-Rennrad Xenith die Sloping-Geometrie.
Im Unterschied zum Pro- ist der neue RS-Rahmen rund 250 Gramm leichter und verzichtet auf zusätzliche Anschraubpunkte für Bikepacking-Zubehör. Der Reach ist nahezu identisch, der Stack ist aufgrund des kürzeren Steuerrohrs etwas reduziert. Das Verhältnis beim 56er-Testmodell beträgt 1,46. Man sitzt nur leicht gestreckt und wenig überhöht auf dem Camino RS Pro. Die kurzen Kettenstreben und die sehr hohe Verwindungssteifigkeit im Tretlager- und Steuerrohrbereich resultieren in einer hohen Agilität.
Gleichzeitig überzeugt das Stevens dank des verlängerten Radstands und des flachen 71,5-Grad-Lenkwinkels mit einer hohen Laufruhe. Dabei bietet der neu entwickelte Aero-Gravel-Lenker mit seinem leichten Flare viel Kontrollierbarkeit in schnellen Abfahrten.
Mit einem Komplettradgewicht von 8,47 Kilogramm liegt die Bergaufperformance – in der Relation – noch voll im grünen Bereich.
Reifen und Laufräder
Gewisse Komfortpunkte erzielen die 40 Millimeter breiten Schwalbe-G-One-R-Pro-Reifen. Die maximale Reifenfreiheit des Rahmens und der Gabel beträgt je 45 Millimeter. Die Schwalbe-Pneus bieten einen geringen Rollwiderstand und performen auf kompakten Untergründen. Beim Kurvengrip und bei Nässe bieten andere, grobstollerige Reifen jedoch etwas mehr Reserven.
Sie sind tubeless auf verwindungssteifen und nur wenig seitenwindanfälligen Fulcrum-Soniq-Carbon-Laufrädern montiert. Deren Felgenhöhe variiert aufgrund der Wellenform zwischen 42 und 47 Millimetern, was unter anderem aerodynamische Vorteile bringen soll. Das Laufradsatzgewicht beträgt 1595 Gramm.
Gruppe und Bremsen
Die elektronische Shimano-GRX-Di2-Gruppe ist mit 48-31 vorn und einer 11-36-Kassette breit, berg- und offroad-tauglich übersetzt. Dabei bleiben die Gangsprünge klein.
Die Dosierbarkeit und die absolute Bremspower der GRX-Bremsen in der Kombination mit den 160-Millimeter-Discs vorne und hinten sind auf einem Top-Niveau.
Extra-Punkte vergab unser Tester für den Komfort und die Langstreckenergonomie des offroad-spezifischen Fizik-Vento-Argo-X5-Sattels mit seiner Mittenvertiefung.
Race-Gravelbikes 2026 im Test: Offroad & Speed
Detailaufnahmen des Stevens Camino RS Pro Di2
Stevens Camino RS Pro Di2 im Test: Fazit
Das sportive RS Pro erweitert die Stevens-Camino-Reihe um eine sehr agile und zugleich laufruhige Race-Gravel-Variante. Die ausgewogene Sitzposition und die recht hochwertige Ausstattung sind passend zur Ausrichtung gewählt.

Stevens Camino RS Pro Di2 im Test: Geometrie und Bewertung
Sie haben Interesse am Stevens Camino RS Pro Di2? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
Stevens Camino RS Pro Di2: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 4799 Euro |
| Gewicht | 8,47 Kilogramm |
| Zulässiges Gewicht | 115 Kilogramm |
| Rahmen | Carbon SL |
| Größe | 48; 51; 54; 56*; 58; 61 |
| Gabel | Carbon SL |
| Bremsen | Shimano GRX (160/160 mm) |
| Schaltgruppe | Shimano GRX 825 Di2 |
| Übersetzung | Vorne: 48-31 | Hinten: 11-36 |
| Laufräder | Fulcrum Soniq; 42-47 mm |
| Reifen | Schwalbe G-One R Pro; 40 mm |
| Vorbau | Deda Superbox V2; 80 mm |
| Lenker | Scorpo Race Aero GR; 420 mm |
| Stütze | Scorpo Carbon |
| Sattel | Fizik Vento Argo X5 |


