8,06 kg
5199 Euro
Stevens Camino RS: Race-Gravelbike im Test
in Gravel
Stevens Camino RS: Race-Gravelbike im Test
Stevens Camino RS im Test
Stevens präsentierte im Vorjahr mit dem Race-Modell RS die bisher sportivste Variante seiner Camino-Gravel-Serie. Vom Pro-Modell unterscheidet sich das komplett neu entwickelte RS-Rahmenset unter anderem durch aerodynamisch optimierte Rohrformen, die fehlenden zusätzlichen Anschraubpunkte und eine etwas aggressivere Race-Geometrie.
Sowohl der Reach als auch der Stack fallen beim RS etwas geringer aus. Der STR-Wert beträgt 1,44 bei der Größe M.
Sitzposition
Mehrere am Testmodell verbaute Gabel-Spacer bringen den Fahrer in eine zwar gestreckte, aber kaum überhöhte Sitzposition. Der im Unterschied zum Pro- rund 250 Gramm leichtere RS-Rahmen erwies sich insbesondere im Steuerrohr- und Tretlagerbereich als sehr verwindungssteif.
Die Kettenstreben setzen tiefer am Tretlager an und bieten wie die Gabel eine maximale Reifenfreiheit von 45 Millimetern.
Allgemein sind die Reaktivität und die Agilität des Stevens auf einem hohen Niveau. Gleichzeitig bietet das RS aufgrund des langen Radstands und des flachen 71,5-Grad-Lenkwinkels viel Laufruhe. Dabei lobte unserer Haupttester unter anderem die gute Kontrollierbarkeit, die durch die Ergonomie des Deda-Superzero-Lenkers mit seinem leichten Flare noch verstärkt wird.
Mit einem Komplettradgewicht von 8,06 Kilogramm ist das Stevens kein Beschleunigungswunder bergauf – es liegt für ein Gravel-Modell aber noch voll „im grünen Bereich“.
Laufräder und Reifen
Die Ausstattung ist recht hochwertig gewählt: Auf Zipp-303-XPLR-S-Carbon-Laufräder sind 40 Millimeter breite Schwalbe-G-One-R-Evo-Reifen tubeless montiert. Die Hookless-Felgen bieten mit 32 Millimetern eine sehr große Maulweite – sie dürfen aber nur mit kompatiblen Reifen und maximal 3,45 bar gefahren werden.
Die Schwalbe-Pneus sind hauptverantwortlich für den Dämpfungskomfort des RS. Zudem bieten sie einen geringen Rollwiderstand und viel Grip auf kompaktem, trockenem Schotter.
Gruppe und Bremsen
Die Sram-Force-AXS-XPLR-Gruppe ist mit 44 vorne und 10-46 hinten sportiv, aber noch ausgewogen übersetzt.
Sie punktet mit der Ergonomie der Brems-Schaltgriffe sowie der hohen absoluten Bremspower und feinen Dosierbarkeit in der Kombination mit den 160-Millimeter-Discs vorne und hinten. Das RS kann wie andere Stevens-Modelle auf der Hersteller-Website den eigenen Wünschen entsprechend frei konfiguriert werden.
Detailaufnahmen des Stevens Camino RS
Stevens Camino RS im Test: Fazit
Das Stevens Camino RS ist ein steifes, aerodynamisches Race-Gravel-Modell, das mit seinen ausgewogenen Fahreigenschaften viele unterschiedliche Fahrertypen anspricht. Die hochwertige Ausstattung passt zur Ausrichtung.

Stevens Camino RS im Test: Geometrie und Bewertung
Sie haben Interesse am Stevens Camino RS? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
Stevens Camino RS: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 5199 Euro |
| Gewicht | 8,06 Kilogramm |
| Zul. Gewicht | 115 Kilogramm |
| Rahmen | Carbon |
| Größe | 48; 51; 54; 56; 58; 61 |
| Gabel | Carbon |
| Bremsen | Sram Force AXS (160/160 mm) |
| Schaltgruppe | Sram Force AXS XPLR |
| Übersetzung | Vorne: 44 | Hinten: 10-46 |
| Laufräder | Zipp 303 XPLR S; 54 mm |
| Reifen | Schwalbe G-One R Pro Evo; 40 mm |
| Vorbau | Deda Superbox V2 Alu; 90 mm |
| Lenker | Deda Superzero Gravel Alu; 440 mm |
| Stütze | Scorpo Carbon |
| Sattel | Fizik Vento Argo X5 |


