7,64 kg
6860 Euro
Stevens Xenith: Rennrad im Test
in Test & Technik
Stevens Xenith: Rennrad im Test
Stevens Xenith im Test
Die komfortorientierte Sloping-Geometrie mit dem abfallenden Oberrohr und langem Steuerrohr kennzeichnet das Endurance-Modell des Hamburger Herstellers Stevens. Die kleineren Rahmendreiecke des Xenith ermöglichen einen weiten Auszug der Carbon-Sattelstütze – diese bietet in der Kombination mit den recht dünnvolumigen Sitzstreben einen spürbaren „Flex“ und somit Dämpfung.
Der Stack-to-Reach-Wert beträgt 1,43 und ist damit deutlich geringer als bei einigen anderen Modellen in diesem Testfeld. Durch mehrere Gabel-Spacer am Testmodell sitzt man jedoch sportiv-ausgewogen, nur leicht gestreckt und kaum überhöht auf dem Xenith.
Lenker und Fahreigenschaften
Der FSA-Vision-Metron-4D-ACR-Carbon-Lenker punktet durch seine Ergonomie, einen geringen Reach und seine vibrationsdämpfenden Eigenschaften. Die Leitungen führt Stevens vom Lenker ausgehend semi-integriert unter dem Vorbau in den Gabelschaft.
Der weite Radstand und die verhältnismäßig langen Kettenstreben resultieren in einer stark ausgeprägten Laufruhe. Der Parameter Agilität gehört dagegen nicht zu den ganz großen Stärken des Stevens, wenngleich es mit seinem Gewicht von 7,64 Kilogramm zu den leichteren Modellen in diesem Testfeld zählt. Der 56er-Rahmen wiegt rund 920, die Gabel 498 Gramm.
Laufräder und Reifen
Weitere Komfortpunkte sammelt das Xenith mit der Rad-Reifen-Kombination: Die 32 Millimeter breiten Continental-Grand-Prix-5000-S-TR-Pneus reizen die maximale Reifenbreite des Xenith aus – sie dämpfen stark und harmonieren gut mit den hochwertigen DT-Swiss-ERC-1100-Carbon-Laufrädern. Die Pneus überzeugten zudem mit einem hohen Kurvengrip, beim Pannenschutz und Rollwiderstand.
Die Laufräder sind mit ihren 35 Millimeter hohen Felgen und je 24 Speichen vorne und hinten sehr seitensteif und wiegen 1398 Gramm.
Gruppe und Bremsen
Die Ausstattung – am Testrad eine Shimano-Ultegra-Di2-Gruppe – kann auf der Stevens-Homepage individuell konfiguriert werden. Die Gruppe ist mit 52/36 vorne und einer 11-34-Kassette eher sportiv, aber noch ausgewogen übersetzt.
Die Ultegra-Bremsen mit 160-Millimeter-Discs vorne und hinten sind fein dosierbar und bieten eine stets hohe absolute Bremspower.
Zusätzliche Plus-Punkte vergaben unsere Tester für den Top-Langstreckenkomfort und die klar druckentlastende Mittenaussparung des eher „kurznasigen“ Fizik-Vento-Argo-R5-Sattels.
Detailaufnahmen des Stevens Xenith
Stevens Xenith im Test: Fazit
Das Stevens Xenith ist ein Endurance-Modell, das unter anderem beim Parameter Komfort stark punktet. Seine Ausgewogenheit und die durchdachte Ausstattung sprechen potenziell viele unterschiedliche Fahrertypen an.

Stevens Xenith im Test: Geometrie und Bewertung
Sie haben Interesse am Stevens Xenith? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
Stevens Xenith: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 6860 Euro |
| Gewicht | 7,64 Kilogramm |
| Zul. Gewicht | 115 Kilogramm |
| Rahmen | Carbon |
| Größe | 48; 51; 54; 56; 58; 61 |
| Gabel | Carbon |
| Bremsen | Shimano Ultegra (160/160 mm) |
| Schaltgruppe | Shimano Ultegra Di2 |
| Übersetzung | Vorne: 52/36 | Hinten: 11-34 |
| Laufräder | DT Swiss ERC 1100; 35 mm |
| Reifen | Continental GP 5000 S TR; 32 mm |
| Vorbau | FSA NS SMR-II Alu; 100 mm |
| Lenker | FSA Vision Metron 4D ACR; 420 mm |
| Stütze | FSA Metron Carbon |
| Sattel | Fizik Vento Argo R5 |


