8,23 kg
2999 Euro
Storck Fascenario.3 Comp: Rennrad im Test
in Test & Technik
Storck Fascenario.3 Comp: Rennrad im Test
Storck Fascenario.3 Comp im Test
Ganz in schwarz – unser Fascenario.3- Comp-Testrad zeigt ein optisches Understatement. Sobald man aufgestiegen ist, ändert sich dies. Die Race-Ausrichtung ist sofort spürbar. Das Testmodell kam mit gleich vier Spacern unter dem Vorbau, was die ansonsten durchaus sportive Sitzposition etwas entschärft. Somit sitzt man nicht zu gestreckt, sondern sportiv-ausgewogen auf dem Storck.
Beim Fahrverhalten fällt sofort die sehr hohe Laufruhe auf, was jedoch nicht zu Lasten der Agilität geht. Hier hat man bei Storck, etwa in Form eines recht steilen Lenkwinkels und der nur 405 Millimeter langen Kettenstreben, einen guten Kompromiss gefunden.
Aero-Optimierung und Gewicht
Dies gilt auch für die Performance zwischen den beiden Ausrichtungs-Polen Aero-Optimierung und Gewicht. Das Endurance-Bike liegt mit seinem Gesamtgewicht von 8,23 Kilogramm in der Rahmengröße M im Mittelfeld dieses Vergleichs und punktet stark im Flachen.
Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde die Aerodynamik deutlich verbessert. Dies gilt etwa für die kantigen Rohrformen mit den fließenden Übergängen, gerade am Sitzrohrknoten wie auch die weit ausgestellte Carbongabel. Die Bremsleitungen verlaufen hier semi-integriert vom Lenker in diese beziehungsweise in das Unterrohr – beim Test-Modell kam es hier zu leichten Reibungen am Steuerrohr.
Das hauseigene Carbon-Monocoque-Cockpit erscheint wie aus einem Guss und punktete im Testverlauf mit seiner Steifigkeit und einer sinnvollen Ergonomie. Die 27,2 Millimeter starke Carbon-Sattelstütze, deren Klemmung elegant im Rahmen integriert ist, sorgt für einen gewissen Flex. Dennoch ist das Storck ausrichtungsbedingt eher hart abgestimmt.
Reifen und Laufräder
Etwas breitere als die verbauten 25-Millimeter-Continental-Grand-Prix-Reifen könnten hier für noch mehr Dämpfung sorgen. Wobei die Pneus im Testverlauf, wie gewohnt, mit ihrer Robustheit und ihrem hohen Kurvengrip punkteten.
Sie sind auf DT-Swiss-P1800-Spline-Laufrädern aus Aluminium verbaut, die rund 1698 Gramm schwer sind und sich im Test als seitensteif und robust erwiesen.
Gruppe und Bremsen
Die Sram-Rival-AXS-Gruppe ist mit 46/33 vorne und 10-36 hinten sehr breit und hochgebirgstauglich übersetzt.
Die Sram-Scheibenbremsen mit den beiden 160-Millimeter-Discs zeigten unter allen Bedingungen Top-Leistungen. Gerade bei Highspeed-Abfahrten punktete das Storck mit seiner hohen Laufruhe und dem dennoch sehr direkten Handling.
Detailaufnahmen des Storck Fascenario.3 Comp
Storck Fascenario.3 Comp im Test: Fazit
Das Storck Fascenario.3 Comp ist ein Rad für viele Fälle, unter anderem: Rennen, Radmarathons und Langdistanzfahrten. Es punktet beim Handling, der sehr durchdachten Ausstattung und mit seinen guten Allround-Eigenschaften.

Storck Fascenario.3 Comp im Test: Geometrie und Bewertung
Sie haben Interesse am Storck Fascenario.3 Comp? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
Storck Fascenario.3 Comp: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 2999 Euro |
| Gewicht | 8,23 Kilogramm |
| Zul. Gewicht | 120 Kilogramm |
| Rahmen | Carbon |
| Größe | XS; S; M; L; XL |
| Gabel | Carbon |
| Bremsen | Sram Rival (160/160 mm) |
| Schaltgruppe | Sram Rival eTap AXS |
| Übersetzung | Vorne: 46/33 | Hinten: 10-36 |
| Laufräder | DT Swiss P1800 Spline; 23 mm |
| Reifen | Continental Grand Prix; 25 mm |
| Vorbau | RBSU350 Carbon; 100 mm |
| Lenker | RBSU350 Carbon; 420 mm |
| Stütze | Fascenario.3 Carbon |
| Sattel | Selle San Marco Shortfit 2.0 |


