8,1 kg
4499 Euro
Van Rysel RCR-F Pro: Aero-Rennrad im Test
in Test & Technik
Van Rysel RCR-F Pro: Aero-Rennrad im Test
Van Rysel RCR-F Pro im Test
Das Van Rysel RCR-F Pro wird auch von den Fahrern des französischen World-Tour-Teams Decathlon CMA CGM eingesetzt. Entwickelt wurde das RCR-F gemeinsam mit den Aerodynamik-Experten von Swiss Side. Laut Van Rysel spart man mit dem RCR-F Pro bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h 13 Watt im Vergleich zum Allround-Race-Modell RCR-R.
Optisch fallen die flächigen, aerodynamisch-optimierten Rohrformen, die tief ansetzenden Sitzstreben und das kurze Steuerrohr auf. Die Sattel-Lenker-Überhöhung ist dadurch recht groß.
Der Stack-to-Reach-Wert an unserem Testmodell in der Rahmengröße M beträgt 1,36. Dementsprechend sitzt man sehr sportiv und tief, durch das recht kurze Oberrohr aber nicht zu gestreckt auf dem Van Rysel.
Die Parameter Fahr- beziehungsweise Dämpfungskomfort gehören nicht zu den ganz großen Stärken des RCR-F. Gerade die Gabel und die flächige Sattelstütze erwiesen sich im Testverlauf als extrem steif. Erschütterungen werden so recht direkt an den Fahrer weitergegeben.
Reifen und Laufräder
Gewisse Dämpfungseigenschaften bieten die 28 Millimeter breiten Continental-Grand-Prix-5000-S-TR-Reifen. Im Testverlauf überzeugten die Pneus mit einem geringen Rollwiderstand, einem hohen Pannenschutz und viel Grip. Die maximale Reifenfreiheit beträgt 32 Millimeter.
Montiert sind sie auf Van-Rysel-Carbon-VR50-Laufrädern. Diese erwiesen sich als sehr robust und seitensteif. Ihr Gewicht von 1550 Gramm liegt noch im grünen Bereich.
Gruppe und Bremsen
Die verbaute Shimano-105-Di2-Gruppe ist mit 52/36 und 11-34 recht ausgewogen und bergtauglich übersetzt. In den linken Kurbelarm ist ein einseitig messender Inpeak-Powermeter verbaut, der im Testverlauf stets realistische Werte lieferte dies ist ein großes Plus.
Die Shimano-Bremsen mit einer 160-Millimeter-Disc vorne und einer 140er hinten überzeugten mit einer feinen Dosierbarkeit und einer hohen Bremsleistung.
Fahreigenschaften
Bergauf ist das Van Rysel mit seinem Gewicht von 8,1 Kilogramm kein Beschleunigungswunder. Bergab bietet es durch seine recht kurzen Kettenstreben und den eher engen Radstand eine hohe Agilität. Gleichzeitig ist auch die Laufruhe top.
Sehr positiv fiel im Testverlauf auch das Cockpit auf, das gemeinsam mit dem italienischen Hersteller Deda entwickelt wurde. Vor allem die Ergo-Drops-Einsätze Verstärkungen im Bereich des Lenkerbogens verbessern die Ergonomie im Unterlenker klar.
Detailaufnahmen des Van Rysel RCR-F Pro
Van Rysel RCR-F Pro im Test: Fazit
Das Van Rysel RCR-F Pro ist ein extrem schneller Allrounder: Es punktet mit seinem verwindungssteifen Rahmen, seiner hohen Agilität und Laufruhe. Der Preis ist recht attraktiv. Bei Ausstattungsdetails gibt es noch etwas Potenzial.

Van Rysel RCR-F Pro im Test: Geometrie und Bewertung
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Van Rysel RCR-F Pro: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 4499 Euro |
| Gewicht | 8,1 Kilogramm |
| Zul. Gewicht | 120 Kilogramm |
| Rahmen | Carbon |
| Größe | XXS; S; M*; L; XL |
| Gabel | Carbon |
| Bremsen | Shimano 105 (160/140 mm) |
| Schaltgruppe | Shimano 105 Di2 |
| Übersetzung | Vorne: 52/36 | Hinten: 11-34 |
| Laufräder | Van Rysel Carbon VR50; 50 mm |
| Reifen | Continental GP 5000 S TR; 28 mm |
| Vorbau | Deda x VR RCR-F; 100 mm |
| Lenker | Deda x VR RCR-F; 420 mm |
| Stütze | RCR-F Carbon |
| Sattel | Van Rysel Road |


