8,13 kg
4199 Euro
Van Rysel RCR-G: Gravelbike im Test – Preis-Leistungs-Tipp
in Gravel
Van Rysel RCR-G: Gravelbike im Test – Preis-Leistungs-Tipp
Van Rysel RCR-G im Test: Preis-Leistungs-Tipp
Das RCR-G ist das neue Race-Gravelbike im Van-Rysel-Portfolio – es kam erst im August auf den Markt. Wir konnten es bereits vorab intensiv testen.
Das neue Modell richtet sich vor allem an ambitionierte Fahrer. Der High-Modulus-Carbon-Rahmen ist aerodynamisch optimiert und leitet sich direkt von dem des Straßen-Allround-Modells RCR-R ab, das unter anderem von den Profis des französischen World-Tour-Teams Decathlon CMA CGM gefahren wird.
Sitzposition und Fahrverhalten
Die Sitzposition fällt mit einem Stack-to-Reach-Wert von 1,41 in der Rahmengröße M sportiv, tief und gestreckt aus. Der Radstand beträgt in dieser Größe 1019 Millimeter, der Lenkwinkel 72 Grad.
Das Fahrverhalten ist geprägt von einer hohen Agilität und Direktheit. Dafür mitverantwortlich ist auch die enorm hohe Verwindungssteifigkeit des Rahmens. Vor allem im Bereich des Tretlagers ist die Rahmensteifigkeit top. Durch die vergleichsweise langen Kettenstreben ist zudem auch die Laufruhe noch überraschend hoch.
Bergauf macht sich das recht niedrige Gesamtgewicht von 8,13 Kilogramm spürbar positiv bemerkbar.
Reifen und Sattelstütze
Der Fahrkomfort gehört dagegen ausrichtungsbedingt nicht zu den ganz großen Stärken des RCR-G. Gute Dämpfungseigenschaften bieten vor allem die 45 Millimeter breiten, tubeless montierten Continental-Terra-Comp-Reifen. Damit ist die maximale Reifenfreiheit des Rahmens von bis zu 50 Millimetern noch nicht ausgereizt. Die Continental-Pneus überzeugten im Test mit einem hohen Kurven-Grip und einem spürbar geringen Rollwiderstand.
Die runde 27,2-Millimeter-Carbon-Sattelstütze bietet einen eher geringen Flex. Das zweiteilige Cockpit aus einem Aluminium-Vorbau und Carbon-Lenker punktet mit seiner Verwindungssteifigkeit und erhöht die Agilität spürbar. In sehr ruppigem Gelände werden Erschütterungen jedoch teils recht direkt an den Fahrer weitergegeben.
Gruppe und Laufräder
Absolut passend zur Race-Ausrichtung ist die Ausstattung gewählt: Verbaut ist die elektronische Sram-Force-XPLR-AXS-Gruppe mit einem 42er-Mono-Kettenblatt und einer 10-46-Kassette. Mit dieser Übersetzung sind sowohl steile Anstiege als auch schnelle Streckenabschnitte problemlos fahrbar.
Die VR-35-Carbon-Laufräder weisen 35 Millimeter hohe Felgen auf und punkteten im Testverlauf mit ihrer Seitensteifigkeit und ihrem geringen Gewicht von 1480 Gramm, das zur generell hohen Direktheit des Van Rysel beiträgt.
Detailaufnahmen des Van Rysel RCR-G
Van Rysel RCR-G im Test: Fazit
Das neue Van Rysel RCR-G ist sportiv und „race-ready“: Die Rahmensteifigkeit und die Agilität sind top, zudem ist die Ausstattung stimmig gewählt. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top. Die logische Konsequenz ist ein Kauf-Tipp.

Van Rysel RCR-G im Test: Geometrie und Bewertung
Sie haben Interesse am Van Rysel RCR-G? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
Van Rysel RCR-G: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 4199 Euro |
| Gewicht | 8,13 Kilogramm |
| Zul. Gewicht | 110 Kilogramm |
| Rahmen | Carbon |
| Größe | XS; S; M; L; XL |
| Gabel | Carbon |
| Bremsen | Sram Force (160/160 mm) |
| Schaltgruppe | Sram Force AXS XPLR |
| Übersetzung | Vorne: 42 | Hinten: 10-46 |
| Laufräder | VR 35 Carbon; 35 mm |
| Reifen | Continental Terra Speed TR; 45 mm |
| Vorbau | VR AL; 90 mm |
| Lenker | VR Carbon; 380 mm |
| Stütze | VR Carbon |
| Sattel | Fizik Vento Argo X3 |


