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Bestseller-Rennräder 2026 im Test: Räder unter 4000 Euro

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Bestseller-Rennräder 2026 im Test: Räder unter 4000 Euro

Schnell, komfortabel, langstreckentauglich, vielseitig und top-ausgestattet? Elf Modelle der Bestseller-Klasse um 4000 Euro im großen Vergleichstest.
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Wie viel Rad bekommt man aktuell im Preis-Segment um 4000 Euro? Nach dem Boom der Corona-Jahre sank die Nachfrage nach Fahrrädern 2024 um rund zehn Prozent, der Branchenumsatz lag laut dem ZIV bei 6,33 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2025 stiegen die Verkaufszahlen wieder leicht, die Lagerbestände vieler Hersteller und Händler sind jedoch weiterhin hoch. Viele versuchen, durch Preisaktionen und Rabatte ihre Bestände abzubauen. Potenzielle Käufer können demnach Geld sparen.

Alle elf in diesem Testfeld vertretenen Modelle sind mit elektronischen Sram- oder Shimano-Gruppen ausgestattet. Sieben verfügen über die Shimano 105 Di2, die zahlreiche Eigenschaften der höherwertigen Dura-Ace-Gruppe übernimmt und unter anderem mit ihrer Schaltgeschwindigkeit und Robustheit punktet.

Zwei Modelle haben Srams neue Rival-AXS-Gruppe verbaut, zwei sind mit der früher einmal für diese Preiskategorie fast schon namensgebenden Ultegra-Gruppe ausgestattet – hier allerdings ebenfalls in der elektronischen Di2-Variante. Zwei Modelle wiegen je weniger als acht Kilogramm – und zwei Räder basieren auf einem Alu-, neun jeweils auf einem Carbonrahmen.

Bestseller-Rennräder: Gewicht & Ausstattung

Das leichteste Rad, das Pastel Vento, bringt 7,56 Kilogramm auf die Waage. Es ist das neueste Modell im Portfolio des österreichischen Herstellers und kann, wie alle Pastel-Räder, hinsichtlich der Komponenten und der Lackierung online konfiguriert werden.

Zu der recht hochwertigen Ausstattung gehören das Cockpit, die Sattelstütze und die Hoch-Profil-Laufräder aus Carbon. Die Sitzposition auf dem Pastel fällt sehr sportiv aus. Der Stack-to-Reach-Wert des Testmodells beträgt 1,39. Auch das Merida Scultura Limited bietet eine eher gestreckte, tiefe und leicht überhöhte Sitzposition. Es punktet unter anderem mit seiner Direktheit und Agilität. In den linken Kurbelarm der Shimano-105-Garnitur ist ein 4iiii-Powermeter verbaut. Die Merida-Team-SL-40-Laufräder erwiesen sich im Testverlauf als sehr seitensteif und nur wenig seitenwindanfällig.

Am anderen Ausrichtungs-Pol, dem komfortorientierten, ist etwa das Canyon Endurace CF SLX 7 angesiedelt. Die VCLS-2.0-Sattelstütze bot am Testmodell einen spürbaren Flex und somit Dämpfungskomfort. Canyon verbaut am Endurace 32 Millimeter breite Schwalbe-Pro-One-Evo-Reifen, die mit einem hohen Kurvengrip und viel Pannensicherheit punkten und die Dämpfungseigenschaften noch weiter verbessern. Drei der in diesem Test vertretenen Modelle rollen auf 32, zwei auf 30, fünf auf 28 und eines auf 25 Millimeter breiten Pneus.

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Fazit

Ein Fazit dieses Tests lautet: Die 4000-Euro-Klasse ist extrem ausdifferenziert, sodass wohl jeder ein für sich passendes Modell findet.

Elektronische Schaltungen und weitere hochwertige Ausstattungsmerkmale markieren den neuen Standard im Bestseller-Segment.

Diese Bestseller-Rennräder haben wir getestet

Marke Modell Preis Prädikat
Megamo Raise 15 3499 Euro
Standert Kreissäge 3799 Euro
Stevens Izoard Pro Disc 3871 Euro
8bar Kronprinz V4 3900 Euro
Storck Aernario.3 CompTestbrief 3999 Euro Race-Tipp
Canyon Endurace CF SLX 7 Di2Testbrief 3999 Euro Komfort-Tipp
Merida Scultura Limited 3999 Euro
Pastel Vento 3999 Euro Race-Tipp
BH SL1 4.5 3999 Euro
Giant Defy Advanced 0 3999 Euro Kauf-Tipp
Origine Cycles Axxome GTO 4029 Euro Allround-Tipp

Die ausführlichen Testberichte der Bestseller-Rennräder lesen Sie in der RennRad 3/2026. Hier können Sie die Ausgabe als Printmagazin oder E-Paper bestellen.

An diesem Test wirkten mit: S. Pusch, P. Klimsa, G. Heede

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