EKOÏ, Laufräder, Reifen, Aero-Laufräder
EKOÏ: Neue Carbon-Laufräder aus Frankreich

Der französische Hersteller erweitert sein Portfolio um Laufräder und Reifen

EKOÏ: Neue Carbon-Laufräder aus Frankreich

EKOÏ erweitert sein Portfolio und präsentiert mit der neuen RR Aerolight 2026 Serie erstmals eigene Carbon-Rennradlaufräder. Parallel dazu steigt die Marke auch in den Reifenmarkt ein.
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EKOÏ gehört im Profiradsport seit Jahren zu den etablierten Marken. Sowohl in der World-Tour als auch auf Pro-Team-Ebene sind die Helme, Brillen und Bekleidung des französischen Herstellers regelmäßig im Einsatz. Vor kurzem hat EKOÏ sein Portfolio erweitert und mit der neuen RR Aerolight 2026 Serie erstmals eigene Carbon-Rennradlaufräder präsentiert. Zudem steigt EKOÏ parallel dazu auch in den Reifenmarkt ein.

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Die neue Generation EKOÏ RR Aerolight

Mit der RR Aerolight Serie bringt EKOÏ eine neue Generation von Carbon-Laufrädern auf den Markt. Im Mittelpunkt der Entwicklung standen laut Hersteller die Parameter Aerodynamik, Steifigkeit und Individualisierung. Die Tubeless-Ready-Laufräder verfügen über eine Außenbreite von 30 und eine Innenbreite von 23 Millimetern und sind mit Vonoa-Carbonspeichen ausgestattet. Angeboten werden drei Aero-Varianten mit Felgenhöhen von 50, 62 und 85 Millimetern. Je nach Ausführung liegt das Gewicht zwischen 1295 und 1690 Gramm.

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Das Herzstück der neuen Laufräder ist das Konik-D2W-Freilaufsystem. Die in Frankreich gefertigten Naben verfügen über kompakte Zahnscheiben für einen schnellen Kraftschluss und eine hohe Haltbarkeit. Zudem bietet EKOÏ verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten bei Nabenfarben und Freilaufstandards an. Der Preis für die neuen Carbon-Laufräder liegt bei 2499 Euro. Zum Marktstart gewährt EKOÏ einen Einführungsrabatt von 30 Prozent.

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Neue Produktkategorie und breites Sortiment

Mit den RR Aerolight Modellen erweitert EKOÏ die bisherige Produktpalette aus Bekleidung, Helmen, Brillen und Schuhen um einen technisch anspruchsvollen Bereich. Ergänzt werden die drei Aero-Laufradsätze durch weitere Modelle für den Berg-, Gravel- sowie Zeitfahr- und Triathloneinsatz. Gleichzeitig präsentiert der Hersteller erstmals auch einen eigenen Rennradreifen.

Der neue Tubeless-Ready-Reifen wird in der Dimension 700x29C angeboten und richtet sich klar an sportlich orientierte Fahrer. Zur Ausstattung gehören eine Baumwollkarkasse mit 350 TPI, Aramid-Fasern im Wulstbereich sowie eine speziell für den Renneinsatz entwickelte Gummimischung.

Das Gewicht gibt EKOÏ mit 279 Gramm an. Laut Hersteller sollen die Reifen einen geringen Rollwiderstand, hohen Grip und eine hohe Haltbarkeit miteinander verbinden und optimal auf die neuen Carbonlaufräder abgestimmt sein.

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Bemerkenswert ist dabei die Fertigung der Naben und Freilaufsysteme in Frankreich. Zusammen mit den verbauten Carbonspeichen und den vergleichsweise niedrigen Gewichten positioniert sich EKOÏ damit von Beginn an im Premiumsegment der Carbon-Laufräder.

Der erste Praxistest

Vorgestellt wurden die neuen Produkte uns vom RennRa Magazin bereits Ende Januar im spanischen Syncrosfera-Hotel, einem multifunktionalen Trainingszentrum des früheren Radprofis Alexander Kolobnev.

Nach einer Führung durch die Anlage mit Höhentrainingsräumen, Physiobereich und Krafttrainingszentrum folgte die Präsentation der neuen Laufräder und Reifen. Anschließend hatte unsere Autorin gemeinsam mit Vertretern anderer europäischer Medien die Möglichkeit, die neuen Produkte auf einer windigen und welligen Testrunde entlang der Mittelmeerküste zu fahren.

Zum Einsatz kam dabei auch die neue Damen-Kollektion von EKOÏ, die in Zusammenarbeit mit der französischen Radrennfahrerin Marion Rousse entwickelt wurde. Das langärmlige Trikot überzeugte mit einer leicht verstärkten Brustpartie und dünnen, bis zum Handrücken reichenden Ärmeln, wodurch es sowohl an kühlen als auch an frühlingshaften Tagen vielseitig einsetzbar ist.

Auch die Trägerhose hinterließ mit ihrem angenehm festen Sitzpolster, nahtlosen Beinabschlüssen und breiten Trägern einen komfortablen Eindruck.

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Die Testrunde führte über kleine Anstiege, beinhaltete schnelle Sprints und kurvenreiche Abfahrten. Trotz der hohen Felgenprofile zeigten sich die neuen RR-Aerolight-Laufräder überraschend unanfällig gegenüber Seitenwind. In Antritten und Sprints wirkte das System sehr verwindungssteif, sodass die Kraft direkt auf die Straße übertragen wurde. Zusammen mit den neuen Reifen entstand ein sehr direkter und dynamischer Fahreindruck.

Besonders gespannt waren wir auf die ersten Kilometer mit den neuen Pneus. Schließlich gehört die Entwicklung einer schnellen, griffigen und zugleich pannensicheren Gummimischung zu den größten Herausforderungen im Reifenbau. Die anfängliche Skepsis war bei unserer Autorin jedoch schnell verflogen: Auf den kurvigen Abfahrten überzeugten die Reifen mit hohem Grip, gleichzeitig vermittelte das Set-up einen spürbar niedrigen Rollwiderstand.

In der Kombination mit den leichten Carbonlaufrädern entstand so ein fahraktives und spielerisches Gesamtpaket, das bereits bei den ersten Testfahrten einen sehr überzeugenden Eindruck hinterließ.

 

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