Benotti Fuoco Disc, Test
Bewertung
8 / 10
Gewicht
7,93 kg
Preis
2899 Euro
Test

Benotti Fuoco Disc im Test: Qualität, Fahrverhalten, Preis, Bewertung

Benotti Fuoco Disc im Test: Qualität, Fahrverhalten, Preis, Bewertung

Benotti Fuoco Disc: Bestseller-Rennrad im Test

Das Benotti Fuoco Disc überzeugt mit seinen Fahreigenschaften und der Ausstattung. Wo liegen die spezifischen Stärken des sportiven Rennrads, wo liegen Schwächen? Der Test.
BEWERTUNG
8 / 10
GEWICHT
7,93 kg
PREIS
2899 Euro
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Feuerrot, mit einem italienisch klingenden Namen – das Benotti Fuoco Disc weckt Assoziationen an Ferrari. Auch das Rennrad ist klar auf Sportlichkeit und Renntauglichkeit ausgelegt. Doch die Marke kommt nicht aus Italien, sondern aus Deutschland. Benotti befindet sich unter demselben Firmendach wie die berühmte Leichtbau- und Tuningmarke Ax-Lightness sowie deren „Untermarke“ Engage. Auch deshalb stammen der leichte Carbonlenker sowie der aus demselben Material gefertigte Vorbau von Engage.

Das Fuoco wird mit der Sram-Force-Disc- oder der mechanischen Ultegra-Disc-Gruppe angeboten. Letztere war an unserem Testmodell montiert.

Eine Besonderheit bei Benotti ist die Custom-Möglichkeit: Jeder Käufer kann sich online sein Wunschrad konfigurieren. Der Rahmen, bei dem hochwertiges T-800-Carbon zum Einsatz kam, bietet mit seinem sehr kantigen Unterrohr und den asymmetrischen Streben ein gutes Steifigkeits-Gewichts-Verhältnis. Die Geometrie ist recht klassisch-italienisch – man sitzt leicht gestreckt auf dem Benotti Fuoco Disc. Die Sattelüberhöhung kann, wenn gewünscht, sehr groß ausfallen. Radmarathonfahrer können diese Position durch Spacer oder einen kürzeren Vorbau einfach „entschärfen“.

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Benotti Fuoco Disc: Fahrverhalten und Komfort

Das Fahrverhalten ist recht agil und direkt. Auch deshalb überzeugt das Rad bei Antritten bergauf genauso wie in engen, technischen Abfahrten: Schnelle Richtungswechsel gelingen spielend. Hier kommt klar die Race-Auslegung des Benotti zum Tragen.

Der Komfort zählt nicht zu den großen Stärken des Fuoco, obwohl die 27,2-Millimeter-Sattelstütze sowie der eher weiche SLS-Sattel etwas Dämpfung bringen.

Die Ultegra-Disc-Gruppe zeigte keinerlei Schwächen und überzeugte auch durch die hohe Bremspower. Die Übersetzungsbandbreite ist mit der Semikompaktkurbel und der 11-32-Kassette sehr groß. Die beiden 160-Millimeter-Bremsscheiben lassen eine sehr gute Dosierung der Bremskraft zu. Die DT-Swiss-Laufräder erwiesen sich als überaus verwindungssteif. Auch die 25 Millimeter breiten neuen, schnellen und sehr griffigen Conti-GP-5000-Reifen fielen den Testern sehr positiv auf.

Detailaufnahmen des Benotti Fuoco Disc

Benotti Fuoco Disc, Test

 

Benotti Fuoco Disc, Test

 

Benotti Fuoco Disc im Test: Fazit

Eine klassisch-sportliche Geometrie, eine leicht gestreckte Sitzposition, eine hohe Agilität: Das Fuoco ist klar auf sportive Einsätze ausgelegt. Die Fahreigenschaften sowie die Ausstattung überzeugen.

Benotti Fuoco Disc, Fazit

Benotti Fuoco Disc: Fazit

Das Benotti Fuoco Disc hat Ihr Interesse geweckt? Auf der Benotti-Website finden Sie weitere Informationen!

Benotti Fuoco Disc: Technische Details

Gewicht 7,93 Kilogramm
Rahmen Carbon
Größe 50, 53, 55, 57, 59 55
Gabel Carbon
Bremsen Shimano Ultegra (160/160)
Schaltgruppe Shimano Ultegra R8020
Übersetzung vorne: 52/36 hinten: 11-32
Laufräder DT Swiss P1800 Disc
Reifen Continental GP 5000, 25 mm
Vorbau Engage ST-6, 110 mm
Lenker Engage RB-6, 420 mm
Stütze Engage SP-6, 27,2 mm
Sattel Selle Italia SLS

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