Merida Scultura Disc 6000, Test
Bewertung
8 / 10
Gewicht
8,47 kg
Preis
2599 Euro
Test

Merida Scultura Disc 6000 im Test: Disc-Rennrad, Qualität, Bewertung

Merida Scultura Disc 6000 im Test: Disc-Rennrad, Qualität, Bewertung

Merida Scultura Disc 6000: Disc-Rennrad im Test

Das Merida Scultura Disc 6000 legt seinen Fokus auf den Komfort auf der Langstrecke. Wo liegen die Besonderheiten des Disc-Rennrads? Welche Stärken hat es, welche Schwächen? Der Test.
BEWERTUNG
8 / 10
GEWICHT
8,47 kg
PREIS
2599 Euro
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CF2 – so beschreibt der Hersteller die Rahmengeometrie des Merida Scultura Disc 6000. Anders als die aggressivere, gestrecktere und tiefere Position der CF4-Geometrie anderer Scultura-Modelle ist die des Scultura 6000 stark auf den Langstreckenkomfort, etwa für Radmarathons, ausgerichtet.

Doch auch für Rennen und schnelle Ausfahrten ist das Rad geeignet. Das Unterrohr und das Sitzrohr sind im NACA-Fastback-Profil tropfenförmig gestaltet. Dank des geringen Materialeinsatzes soll ein optimierter Luftstrom um das Rohr möglich werden. Zum Einsatz kommt Nano-Matrix-Carbon, das eine besonders hohe Festigkeit aufweist. Hierfür werden Nanopartikel in das Epoxidharz gemischt, welches die Carbonfasern verbindet.

Stabilität, Leichtigkeit und Steifigkeit soll bei der Fertigung des Carbonrahmens auch das Anti-Wrinkle-System garantieren, das für besonders faltenfreie Oberflächen auf den Innenseiten der Rohre sorgen soll.

Die Steifigkeit des Rahmens war auf hohem Niveau, bei Antritten war keine Verwindung im Tretlagerbereich zu bemerken.

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Merida Scultura Disc 6000: Fahreigenschaften

Die Fahreigenschaften beschrieben unsere Tester als gerade für mehrstündige Ausfahrten sehr geeignet: Dank des 170 Millimeter langen Steuerrohres und des konifizierten X-Taper-Gabelschaftrohres ließ sich das Scultura 6000 zudem sehr präzise steuern.

Auch die steife Vollcarbongabel trug hierzu bei. Sie brachte ebenso wie der Rahmen durch eine außergewöhnlich gute Vibrationsdämpfung viel Komfort. Im Sitzbereich überzeugten der Prologo-Sattel und die versetzte Carbonsattelstütze mit ihrem Flex.

Mit der Übersetzungsbandbreite von 50/34 und bis zu 30 Zähnen hinten sind Bergaufpassagen auch für weniger Trainierte machbar.

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Zuverlässige Ultegra-Schaltung

Die Ultegra-Schaltung erwies sich auch am Scultura als zuverlässig und präzise. An den Scheibenbremsen überzeugten die Discs mit vorne und hinten 160 Millimetern Durchmesser durch eine sehr starke und gut dosierbare Bremsleistung, auch in langen Abfahrten.

Die steifen, aber etwas schweren Fulcrum-Laufräder tragen zur Laufruhe bei. Das Gesamtgewicht des Merida ist nicht ganz auf dem Niveau der sehr überzeugenden Fahreigenschaften.

Detailaufnahmen des Merida Scultura Disc 6000

Merida Scultura 6000, Test

Die Züge sind intern verlegt und verschwinden im Unterrohr.

Merida Scultura Disc 6000, Test

Außergewöhnlich: Die Alu-Kühlrippen unter den Bremssätteln sollen die Bremswärme ableiten.

Merida Scultura Disc 6000 im Test: Fazit

Der Fokus des Scultura Disc 6000 liegt auf dem Komfort auf der Langstrecke. Überzeugend ist auch die Kombination von hoher Laufruhe und präzisem Handling. Die leicht aufrechte Sitzposition sowie die durchdachte Ausstattung passen zum sehr hohen Fahrkomfort. Das Gewicht bringt Minuspunkte.

Merida Scultura Disc 6000

Merida Scultura Disc 6000 im Test: Fazit

Sie haben Interesse am Merida Scultura Disc 6000? Auf der Merida-Website finden Sie weitere Informationen!

Merida Scultura Disc 6000: Technische Details

Gewicht 8,47 Kilogramm
Rahmen Carbon
Größe XS, S, S/M, M/L, L, XL
Gabel Vollcarbon
Bremsen Shimano Ultegra Disc (160/160)
Schaltgruppe Shimano Ultegra
Übersetzung vorne: 50/34 hinten: 11-30
Laufräder Fulcrum Racing 700 DB
Reifen Continental Grand Sport Race; 25 mm
Vorbau Merida Expert CC; 100 mm
Lenker Merida Expert SL; 420 mm
Stütze Merida Expert CC
Sattel Prologo Nago Evo

 


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