Garmin Forerunner 945, Uhr, Test, Triathlon
Gewicht
50 g
Preis
599 Euro
Test

Garmin Forerunner 945: Triathlon-Uhr im Test – Preis, Funktion, Bewertung

Garmin Forerunner 945: Triathlon-Uhr im Test – Preis, Funktion, Bewertung

Garmin Forerunner 945 im Test

Die Garmin Forerunner 945 ist eine innovative Triathlon-Uhr mit einer Vielzahl von sinnvollen Mess- und Analyse-Tools. Wir haben das Modell über mehrere Wochen hinweg getestet.
GEWICHT
50 g
PREIS
599 Euro
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Seit Jahren zählen Garmin-Produkte zu den am häufigsten im Triathlon verwendeten Elektronik-Geräten. Während man beim Radfahren oft mit einem Bord-Computer die aktuellen Leistungsdaten im Blick behält, übernimmt eine GPS-Uhr diese Funktion beim Schwimmen und Laufen. Die neue Garmin Forerunner 945 ist eine Weiterentwicklung der Forerunner 935.

Mit 599 Euro liegt der Verkaufspreis deutlich über dem des Vorgängermodells (449 Euro). Dafür sind allerdings mehr Funktionen hinzugekommen. Wir konnten die seit Mai im Handel erhältliche Uhr über mehrere Wochen testen.

Blutsauerstoffmessung durch Garmin Forerunner 945

Schlank und leicht wirkt die Forerunner 945 am eher schmalen Handgelenk unseres Testers. Die 50 Gramm Gesamtgewicht der Uhr sind angesichts der Technik, die sich im Inneren versteckt, ein herausragender Wert.

Zum einen beinhaltet die Multisport-Uhr erstmals die Möglichkeit einer Blutsauerstoffmessung: mit der „PulseOx“-Funktion. Zum anderen werden die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max), der Belastungszustand sowie die Erholungszeiten auch unter Berücksichtigung von Höhen- und Wärmeakklimatisierung gemessen und am Display dargestellt. Die Grundlage dafür bildet eine neue Generation des Herzfrequenzsensors am Handgelenk. Die Herzfrequenzmessung lieferte im Testzeitraum selbst unter hohen Trainingsbelastungen stets realistische Daten. Dennoch wichen diese Werte oft leicht von den parallel per Pulsgurt gemessenen Schlägen ab. Dies ist allerdings dem Grundproblem der Herzfrequenzmessung am Handgelenk geschuldet. Im Vergleich zum Vorgängermodell fallen die Abweichungen deutlich geringer aus.

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Sehr gute GPS-Funktion

Uneingeschränkt sehr gut funktionierte die GPS-Funktion. Die Forerunner 945 findet oft geradezu blitzschnell ein GPS-Signal und macht das übliche Warten vor dem Loslaufen beinahe überflüssig. Dank der vorinstallierten Europakarte und der Möglichkeit zur Navigation eignet sich die Garmin-Uhr auch als Routenführer. Die präzise Navigation sucht im Bereich der Multisport-Uhren ihresgleichen. Sie zählt zu den großen Stärken der Forerunner 945.

Garmin Forerunner 945, Test, Uhr, Triathlon

Die GPS-Funktion der Garmin Forerunner 945 funktioniert einwandfrei.

Noch Potenzial bieten hingegen oft die Angaben zum Trainingszustand und die laut Messungen prognostizierten Laufzeiten für einen Fünf- oder Zehn-Kilometer-Wettkampf. Sie erscheinen nicht immer realistisch.

Neben der verbesserten und optisch gelungenen Darstellung der Trainingsdaten auf dem Display fällt die Forerunner 945 noch mit weiteren, komplett neuen Funktionen auf. Dazu zählt beispielsweise die Möglichkeit, die Playlists von Streaming-Diensten wie Spotify mit der Multisport-Uhr zu verbinden. „Garmin Music“ heißt diese Funktion, die während des Musikhörens ohne Aktivität des Smartphones abläuft. Lediglich ein bluetoothfähiger Kopfhörer ist dafür nötig.

Garmin Forerunner 945

Garmin Forerunner 945 - die Triathlon-Uhr in Bildern

Garmin Forerunner 945. Test

Apps wie Spotify werden von der Garmin Forerunner 945 unterstützt.

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Garmin Forerunner 945, Test

VO2max und 5-km-Prognose

Garmin Forerunner 945

Mittlerer Stresslevel

Garmin Forerunner 945, Test

In den Triathlon-Modus

Garmin Pay und Batterielaufzeit

Äußerst praktisch ist auch die Funktion von „Garmin Pay“: Hierbei handelt es sich um eine kontaktlose Bezahlmöglichkeit, die das Mitführen von Bargeld beim Radfahren und Laufen überflüssig macht. Zum Bezahlen hält man lediglich den Bildschirm der Uhr an ein handelsübliches Kartenlesegerät. Vorher muss man diese Funktion allerdings auf der Forerunner 945 aktivieren.

Die Batterielaufzeit gibt Garmin mit bis zu 14 Tagen im Smartwatch-Modus, zehn Stunden im GPS- und Musik-Modus sowie 36 Stunden im GPS-Modus an. Die im Testzeitraum ermittelten Werte kamen diesen Versprechungen sehr nahe. Insbesondere die lange Batterielaufzeit im GPS-Modus dürfte nicht nur für Triathleten, sondern auch für Ultra-Läufer eine Hilfe sein.

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Garmin Forerunner 945 im Test: Fazit

Garmin bietet mit der Forerunner 945 ein innovatives Gesamtpaket mit einer Vielzahl von sinnvollen Mess- und Analyse-Tools. Die GPS-Funktion und die Routenführung zählen zu den besten des Marktes. Auch die lange Akkulaufzeit dürfte viele Sportler erfreuen. Der Preis ist etwas ambitioniert.

Sie haben Interesse an der Garmin Forerunner 945? Auf der Website von Garmin erhalten Sie weitere Informationen.


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