Test-Oakley-Flight-Jacket
Test & Technik

Im Test: Die neue Oakley Flight Jacket

Im Test: Oakleys neues Flaggschiff Flight Jacket

Die neue Oakley Flight Jacket Sonnenbrille fällt nicht zuletzt durch ihre Größe auf. Doch kann sie auch am Erfolg des Topsellers Jawbreaker anknüpfen? Wir machen den ersten Test.
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Erst seit einigen Wochen offiziell im Handel, konnten wir die neue Oakley Flight Jacket bereits testen. Bei der Oakley Cycling Tour in München hatten wir die Möglichkeit dazu. Unser erster Eindruck:

Jawbreaker oder Flight Jacket?

Wie die Oakley Jawbreaker, die viele Profis seit einigen Jahren tragen, fällt auch die Flight Jacket durch ihre enorme Größe auf. Der Hauptunterschied zur Jawbreaker: Bei der Flight Jacket entfällt die Rahmung über der Oberkante des Glases. So ergibt sich eine große Öffnung an der Stirn – und neben dem großen Sichtfeld eine sehr gute Belüftung. Dies ist ein großer funktionaler Vorteil der Flight Jacket, und überzeugte auch bei langsamen Bergauffahrten bei Hitze oder wenn bei Stopps der Fahrtwind fehlte. So beschlagen die Gläser fast nie, auch überhitzt das Gesicht weniger stark als bei anderen Brillen. Dennoch waren im Test Zugluft und trockene Augen kein Thema – gerade unsere Kontaktlinsen tragenden Tester waren davon positiv überrascht.

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Großes Sichtfeld, starke Prizm-Gläser. Die neue Flight Jacket soll an die Erfolge von Oakley anknüpfen.

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Auf Testfahrt durchs bayerische Oberland. Die Flight Jacket im Praxistest bei der Oakley Cycling Tour.

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Rund 30 Tester auf dem Weg von München an den Tegernsee. Das war die 5. Etappe der Oakley Cycling Tour 2018

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Oakley ist Helm- und Brillen-Ausstatter diverser Radteams, unter anderem des Teams Katusha-Alpecins.

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Bei der Oakley Cycling Tour München mit dabei: Top-Triathlet Sebastian Kienle.

Neu: Der Advancer-Nasensteg

Der kippbare Advancer-Nasensteg kann die Brille noch besser belüften. Die kürzeren Austausch-Bügel sorgen für einen angenehmen Sitz. Die Prizm-Gläser überzeugten vor allem durch ihre starken Kontraste, auch in Abschnitten mit vielen Wechseln zwischen Licht und Schatten. Die Polarisierung minimierte Blendeffekte effektiv. Der Halt der Brille war dank des Unobtainium-Materials auch bei starkem Schwitzen gut. Bei starken Erschütterungen rutschte sie jedoch etwas. Obwohl die Brille mit 32 Gramm leicht ist, ist doch der untere Rahmen als Schwerpunkt deutlich spürbar. Einige Tester monierten auch, dass der untere Rahmen das Sichtfeld minimal beeinflusst.

Test-Fazit Oakley Flight Jacket

Die neue Flight Jacket ist leicht, gut belüftet und fällt vor allem durch ihr großes Sichtfeld auf. Die bruchsicheren Prizm-Gläser sind auf absolutem Topniveau. Der untere Rahmen beeinflusst das Sichtfeld auf dem Rennrad allerdings minimal. Der Sitz ist gut. Die Flight Jacket könnte aber nach unserem Geschmack noch etwas enger am Kopf anliegen.

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