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Gravelbikes 2021 im Test: 17 Räder unter 3000 Euro im Vergleich

Gravelbikes im Test: Offroad

Gravelbikes 2021 im Test: 17 Räder unter 3000 Euro im Vergleich

Vielseitig, extrem robust, geländegängig, schnell – und preisleistungsstark: 17 Gravelbikes unter 3000 Euro im großen Vergleichstest.
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Bikepacking, Langstrecke und Komfort – oder Renntauglichkeit, Agilität, Leichtgewicht: Die Gravelbikes in diesem Test sind höchst unterschiedlich – und definieren damit diese noch „junge“ Fahrradgattung.

Auch die Geländetauglichkeit unterscheidet sich zum Teil stark: Einige Modelle entlehnen ihre Geometrien aus dem Bereich der Mountainbikes, andere sind Marathon-Rennrädern näher.

Reifenbreiten bei Gravelbikes

Ein weiterer Indikator dafür sind die Reifenbreiten: So sind etwa am Scott Addict Gravel 20 „nur“ 35 Millimeter breite Schwalbe-Pneus montiert. Das Addict ist eines der „rennrad-ähnlichsten“ und am klarsten auf den Renn-Einsatz ausgelegten Modelle dieses Tesfeldes. Die Sitzposition: recht tief und gestreckt. Der Fahrspaß: extrem hoch.

Auf der anderen Seite des Spektrums steht etwa das Merida Silex+. Es ist mit 27,5-Zoll-Laufrädern und 45 Millimeter breiten Reifen ausgestattet – und zählt damit zu den am klarsten auf einen hohen Dämpfungskomfort ausgerichteten Modellen in diesem Test. Seine Geometrie mit dem stark abfallenden Oberrohr erinnert optisch an ein Mountainbike – die Fahreigenschaften ebenfalls.

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Alltagseinsatz und Bikepacking-Touren

Viele unserer Testräder sind vorrangig auf den Alltagseinsatz und lange Bikepacking-Touren ausgelegt. Dazu zählt etwa das Fuji Jari Carbon 1.3 mit seiner komfortorientierten Sitzposition und den 22 Gewinde-Ösen zur Montage von Taschen, Getränkehaltern, Schutzblechen und eines Gepäckträgers.

Im Bereich der Gravelbikes sind die Entwicklungsschritte aktuell so schnell und vielfältig wie bei wohl kaum einer anderen Radgattung. Dies zeigt sich auch in diesem Test. So setzt etwa Basso bei seinem neuen Modell Tera auf einen Mix aus einem Aluminium-Rahmen und einem Carbon-Hinterbau. Die Carbon-Streben setzen tief am Sitzrohr an und erhöhen den Dämpfungskomfort des Gravelbikes spürbar.

Auch das Rondo Ruut sticht heraus: An der Gabel lässt sich die Geometrieausrichtung ändern – in eine „kürzere“ Position für mehr Fahrkomfort oder in eine tiefere, gestreckte Sitzposition.

Preis und Leistung bei den Gravelbikes

Weitergehende Innovationen finden sich naturgemäß an teureren Modellen. Viele davon testeten wir ausgiebig für die Ausgabe 10/2020. Kleinere Laufräder, Mountainbike-Kassetten mit bis zu 50 Zähnen, Federsysteme – immer mehr wird für die Geländetauglichkeit von Gravelrädern getan. Zudem steigt die Zahl der Gravelrennen. Diese Events stehen für einen Trend, der aus den USA nach Europa kommt und eine wachsende Zielgruppe findet.

Ob Rennen, Pendelfahrten oder Touren als Haupteinsatzgebiete:  In diesem Testfeld wird jeder fündig. Das passende Zubehör für Mehrtages-Touren und Übernachtungen – wie etwa Leichtgewichtszelte, Schlafsäcke und Isomatten – finden Sie in der RennRad 5/2021. Dieser

Radtest bildet die ganze Breite des Spektrums der Gravelbikes ab und zeigt, dass auch in den günstigeren Preisklassen innovative, robuste und durchdachte Modelle für alle Einsatzgebiete zu finden sind: für den Renneinsatz, den Alltag, als Ganzjahresrad, als Bikepacking-Tourer, als Mountainbike-Hardtail-Alternative oder als das eine Rad für alle Fälle.

Diese Gravelbikes haben wir getestet

Marke Modell Preis Prädikat
Focus Atlas 6.8 1999 Euro  
Poison Taxin 2000 Euro  
Basso Tera 2200 Euro  
Bombtrack Hook 2299 Euro  
Felt Breed 20 2399 Euro  
Giant Revolt Advanced 2 2499 Euro  
BH GravelX Evo 3.0 2699 Euro  
Rondo Ruut CF 2X 2699 Euro  
Fuji Jari Carbon 1.3 2719 Euro  
Bergamont Grandurance Elite 2799 Euro  
Scott Addict Gravel 20 2799 Euro Race-Tipp
Benotti Fuoco GravelTestbrief 2899 Euro Kauftipp
Canyon Grail CF SL 8 2899 Euro Kauftipp
Merida Silex+ 6000 2949 Euro Komfort-Tipp
Titici A-GR 01 2990 Euro  
Rose Backroad GRX RX810 2999 Euro* Kauftipp
Storck Grix ProTestbrief 2999 Euro Race-Tipp

*Rose kündigte Mitte März an, die Preise aller Fahrräder um acht bis zwölf Prozent zu erhöhen. Zum Redaktionsschluss galt noch der angegebene Preis.

Die ausführlichen Testberichte zu den einzelnen Gravelbikes lesen Sie in der RennRad 5/2021. Hier können Sie die Ausgabe als Printmagazin oder E-Paper bestellen.

Die getesteten Gravelbikes in der Bildergalerie

Focus Atlas 6.8, Test, Gravelbike-Test, Kaufberatung

Focus Atlas 6.8

Poison Taxin, Kaufberatung, Test

Poison Taxin

Basso Tera, Gravelbikes, Test

Basso Tera

Bombtrack Hook, Gravelbikes

Bombtrack Hook

Felt Breed 20, Test, Gravelbikes

Felt Breed 20

Giant Revolt Advanced 2, Gravelbikes, Test

Giant Revolt Advanced 2

BH GravelX Evo 3.0, Test, Gravelbikes

BH GravelX Evo 3.0

Rondo Ruut CF 2X, Test, Gravelbike-Test, Kaufberatung

Rondo Ruut CF 2X

Fuji Jari Carbon 1.3, Gravelbikes, Test

Fuji Jari Carbon 1.3

Bergamont Grandurance Elite, Gravelbikes, Test

Bergamont Grandurance Elite

Scott Addict Gravel 20, Test, Gravelbike-Test

Scott Addict Gravel 20

Benotti Fuoco Gravel, Gravel, Gravelbikes, Test

Benotti Fuoco Gravel

Canyon Grail CF SL 8, Gravelbikes, Test, Kaufberatung

Canyon Grail CF SL 8

Merida Silex+ 6000, Gravelbike-Test, Kaufberatung

Merida Silex+ 6000

Titici A-GR 01, Gravelbikes, Test, Kaufberatung

Titici A-GR 01

ROSE Backroad GRX RX810, Test, Gravelbikes

ROSE Backroad GRX RX810

Storck Grix Pro, Gravelbikes, Test, Kaufberatung

Storck Grix Pro

Am Test der Gravelbikes arbeiteten mit: David Binnig, Johann Fahrmann, Yannik Achterberg, Jan Zesewitz

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